Die SBB sammelt immer mehr Kundendaten

von redaktion

Die SBB sitzt auf einer digitalen Goldgrube und verdient damit Geld. Der Datenschützer sowie Software-Experten zeigen sich beunruhigt. Die SBB-App ist ein Renner: Vor dem Einsteigen in den Zug den Schalter auf dem Handy nach rechts schieben – und das Billett läuft. Rund 500’000 Personen haben sich bereits für „EasyRide“ registriert. Die Funktion ist seit letztem November Teil der SBB-App.  Ist sie eingeschaltet, teilt das Handy der SBB die Position mit. Wenn am Ankunftsort der Schalter zurückgeschoben wird, berechnet das System den günstigsten Billettpreis für die gefahrene Strecke. Bequem für den Kunden – und äussert spannend für die SBB. Heikle Mobilitätsdaten Daten sind das Gold der Neuzeit – und Bewegungsdaten sind besonders wertvoll. Am Bewegungsverhalten lassen sich viele Merkmale und Gewohnheiten einer Person ablesen. Zusammen mit den Daten, welche die SBB ohnehin von 3,7 Millionen SwissPass-Besitzern hat – Name, Geschlecht, Alter, Wohnadresse, Telefonnummer – ergibt …

Weitere Beiträge

Hinterlasse einen Kommentar