Ein „Indianer“ als Glücksfall für die Schweizer Demokratie

von redaktion

Nach dem Nein zu seiner Hornkuhinitiative in der Volksabstimmung Ende 2018 war es still um Armin Capaul. Jetzt meldet sich der Einzelkämpfer aus den Bergen des Jura zurück: Er liebäugelt mit dem Referendum gegen das neue Landwirtschaftspaket des Bundes, welches das Parlament voraussichtlich im Herbst berät. Dazu will Capaul seine Erfahrungen in die Waagschale werfen, die jetzt seinen Rucksack füllen. Gäbe es einen Schweizer Rekord im Unterschriftensammeln für eine Volksinitiative, der Titelträger hiesse wohl Armin Capaul. Für seine Hornkuhinitiative hatte der Bergbauer eigenhändig 50’000 der nötigen 100’000 Unterschriften gesammelt.  Andreas Gross, einer der profundesten Kenner der direkten Demokratie Schweiz, weiss von keiner Einzelperson, die Capauls Marke übertroffen hätte. „Bei unserer Volksinitiative zur Abschaffung der Armee (der GSoA-Initiative aus der zweiten Hälfte der 1980er-Jahre, die Red.) war die Höchstmarke einer Einzelperson 6000 Unterschriften“, sagt Gross. Zum …

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