Kmu.ch lanciert Gegengeschäftsplattform für Klein- und Familienbetriebe

von redaktion

(Freienbach)(PPS) 99.7% aller Unternehmen in der Schweiz sind KMU und von der aktuellen Lage besonders betroffen. Die Plattform für kleine und mittelständische Unternehmungen kmu.ch lanciert in Anbetracht der derzeitigen Situation eine Plattform für Gegengeschäfte und bietet so den Schweizer KMU zusätzliche Möglichkeiten, über Liquiditätsengpässe hinwegzukommen und die Geschäftsbeziehungen innerhalb der Schweiz zu stärken. Die Plattform ist aufgrund der aktuellen Lage kostenlos nutzbar.

Das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft bilden KMU mit bis zu 250 Mitarbeitenden. KMU machen 99,7% der Unternehmungen in der Schweiz aus, gemäss der KMU Studie des Bundesamtes für Statistik. Gut zwei Drittel aller Arbeitsplätze sind bei KMU, gut 45% bei Mikro- und Kleinunternehmungen.

Die jetzige Lage bringt zahlreiche dieser Arbeitsplätze und Existenzen in Gefahr. Für Mark Raddatz, Geschäftsführer von kmu.ch ist umfassende Unterstützung gefragt: «Die Unterstützungsmassnahmen des Bundes helfen vielen, helfen aber zahlreichen Unternehmungen nicht genügend. Die grosse Solidarität der Bevölkerung und der ArbeitnehmerInnen sind eine weitere wichtige Stütze, genauso wie die vorübergehenden Darlehen der Banken. Doch auch KMU müssen sich gegenseitig unterstützen und sich aufeinander verlassen können.» 

Diese gegenseitige Unterstützung macht kmu.ch mit einer neuen Gegengeschäftsplattform möglich. Inhaber von KMU und Familienbetrieben können ihre Produkte und Dienstleistungen im Gegengeschäft anbieten und sich so gegenseitig Aufträge sichern, während gleichzeitig Liquiditätsengpässe reduziert oder gar verhindert werden können. 

Die Plattform befindet sich auf kmu.ch und kann aufgrund der jetzigen Lage kostenlos genutzt werden.

Bild: Portrait Mark Raddatz

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