Datenschutz, der Schlüssel zur Contact-Tracing-App

von redaktion

Fast zwei Drittel der Schweizer Bürgerinnen und Bürger befürworten laut einer kürzlich durchgeführten Umfrage Apps zur Kontaktverfolgung, um die Ausbreitung von Infektionen einzudämmen. Diese so genannten Contact-Tracing-Apps alarmieren die Benutzer, wenn sie mit infizierten Personen in Kontakt gekommen sind. Doch könnten solche Frühwarnsysteme auch den Datenschutz gefährden? Wie funktionieren Tracing-Apps? Im Unterschied zur Standortermittlung, die zeigt, wo Sie sich aufgehalten haben, zeichnet die Kontaktverfolgung jedes Mal auf, wenn sich zwei Smartphones, auf welchen die App heruntergeladen wurde, in nächster Nähe befunden haben. Smartphones senden sich gegenseitig Bluetooth-Signale und suchen mit der App nach anderen Telefonen. Wenn ein Kontakt erkannt wird, protokollieren beide Telefone ein verschlüsseltes „Kontaktereignis“, wenn sich die Träger der Smartphones lange genug nahe waren, um eine Infektion übertragen zu können. Wenn jemand krank wird, teilt er oder sie dies …

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