Was tun die Schweizer Kobalt-Händler gegen Kinderarbeit?

von redaktion

Die Rohstoffkonzerne Glencore und Trafigura gehen unterschiedliche Wege, um die Situation von Kleinschürfern im Kongo zu verbessern. NGOs zeigen sich skeptisch. In jeder Elektroautobatterie stecken acht Kilogramm Kobalt. Über 70% des zunehmend benötigten Metalls werden im Südosten der Demokratischen Republik Kongo (DRK) abgebaut. Doch die grosse Mehrheit der Schürfer ist bei keinem Minenunternehmen angestellt: Etwa 250’000 Kongolesen, darunter viele Kinder, bauen mit baren Händen oder bestenfalls mit primitiven Hilfsmitteln das kobalthaltige Gestein ab. Da es kaum Gelände gibt, auf denen Kleinschürfer legal arbeiten können, dringen im Umland der Stadt Kolwezi Tausende in die Konzessionen der grossen Minenbetreiber ein. Dabei kommt es immer wieder zu Gewalt und tödlichen Unfällen. Im Juni 2019 starben über 40 Menschen in einer vom Schweizer Rohstoffkonzern Glencore kontrollierten Konzession. Rohstoffhändler ändern ihre Strategie Im Dezember 2019 hat eine US-Advokatur im Namen …

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