Woher kommt eigentlich das Schweizer Landesmotto?

von redaktion

Das politische Motto «Einer für alle. Alle für einen» erreicht während der Coronakrise neue Relevanz. Populär wurde der Leitspruch in der Schweiz über die Bewältigung von Naturkatastrophen im 19. Jahrhundert, seine Wurzeln hat er aber im frühen 16. Jahrhundert. Wenn sogar die notorisch staatskritische Wochenzeitung WOZ ihren Kommentar zu den bundesrätlichen Massnahmen gegen das Corona-Virus mit „Unus pro omnibus, omnes pro uno“ einleitet, dann muss dieses staatstragende Motto einen Nerv der laufenden Schweizer Krisenbewältigung treffen. Woher aber kommt dieses Motto? Politikerinnen und Politiker haben guten Grund zur Annahme, dass sie mit dem Leitspruch bei der Schweizer Bevölkerung eine solidarische Haltung mobilisieren können. Das Motiv «Einer für alle. Alle für einen» sitzt tief im kollektiven Gedächtnis des Landes. Aktuell in Umlauf gebracht hat es wohl der Bundesrat selber. Alain Berset appellierte damit während der Eskalation der Coronakrise wiederholt an die Solidarität …

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