„Es hilft, Schweizer zu sein“, sagt der neue Chef des UN-Palästinenserhilfswerks

von redaktion

Philippe Lazzarini hat einen harten Job. Mitten in der Coronavirus-Pandemie übernahm er das Amt des Leiters der UNRWA, des umstrittenen palästinensischen Flüchtlingshilfswerks der UNO. Er glaubt nicht, dass er ernannt wurde, weil er Schweizer ist. Aber es helfe, sagt er swissinfo.ch. „Im Nahen Osten ist die Schweiz eine der Nationalitäten, die immer noch als politisch unvoreingenommen wahrgenommen wird“, sagt Lazzarini. „Es gibt immer noch die Vorstellung eines Landes, das seit langem den Begriff der Neutralität trägt. Das ist aber sicher nicht der Grund für meine Ernennung. Aber es hilft, in einer Region wie dieser, Schweizer zu sein.“ In der Tat scheint der Nahost-Konflikt unlösbar und er ist äusserst heikel, ebenso wie das Mandat des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA). Die UNRWA wurde 1949 durch eine UNO-Resolution gegründet und hat die Aufgabe, sich um die palästinensischen Flüchtlinge zu kümmern, die nach dem…

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