Schweizer Föderalismus in Krisenzeiten – eine Geschichte zwischen Konflikt und Liebe

von redaktion

Während der Coronakrise hat die Schweizer Regierung immer wieder mal die Kantone vor den Kopf gestossen. Die Ursache der innenpolitischen Reibungsverluste liegt im Föderalismus. Dies ist ein Versuch, ein komplexes Phänomen in seine Einzelteile zu zerlegen. „Flickenteppich“, „Bremsklotz“, „Stresstest“, „Pannen“ oder gar „Chaos“ und „Kakophonie“: Dies einige der Begriffe, die in den Medien-Kommentaren zu den Streitereien zu finden sind. Die Coronakrise ist wie ein Brennglas, unter dem die guten oder schlechten Seiten überdeutlich zum Vorschein kommen. Das gilt auch für den Föderalismus. Sommaruga als Fan Unter dem Strich ist er ein grosser Segen, und das seit der Gründung der Schweiz. Zu den grössten Föderalismus-Fans im Land zählt… Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga. Sie bezeichnete ihn auch schon mal als „Herzensangelegenheit“, die Nähe schaffe und Identität stifte. Aktuell aber zeigt der Klassiker der demokratischen Machtteilung unverhohlen auch seine Schattenseiten.

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