Verspätete Auslandstimmen: Bundesgericht weist Beschwerde ab

von redaktion

Das höchste Gericht der Schweiz hat die Beschwerde gegen das Ergebnis der Stichwahl eines Tessiner Abgeordneten in den Ständerat abgewiesen. Bei dieser Gelegenheit hatten mehrere Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer das Stimmmaterial verspätet erhalten. 46 von insgesamt mehr als 36’400 eingegangenen Stimmen: Diese minime Differenz entschied am 17. November 2019 die Stichwahl um die beiden Sitze des Kantons Tessin im Ständerat (Kammer der Kantone). Neben dem unbestrittenen Marco Chiesa, Mitglied der Schweizerischen Volkspartei (SVP), hatte das Tessiner Stimmvolk beschlossen, den zweiten Sitz des Südschweizer Kantons in Bern der Sozialdemokratin Marina Carobbio Guscetti anzuvertrauen. Aus dem Rennen ausgeschieden war überraschenderweise der Christdemokrat und Vizepräsident der Auslandschweizer-Organisation Filippo Lombardi. Er wurde in dieser Stichwahl nach fünf Legislaturperioden aus dem Ständerat verdrängt. Daraufhin focht der christdemokratische Anwalt und Gemeinderat…

Weitere Beiträge

Hinterlasse einen Kommentar