Auch der Herdenschutz hat Grenzen

von redaktion

In der Schweiz unterstützt der Staat Massnahmen von Viehhaltern, die ihre Herden vor Raubtieren schützen wollen. Der Bund bietet Subventionen, die Kantone beraten. Aber nicht immer sind solche Präventivmassnahmen durchführbar. Experte Silvio Guggiari schildert das Problem. Unter den Neuerungen, die das neue Jagdgesetz vorsieht, über das die Schweiz am 27. September abstimmt, gibt es einen zentralen Aspekt: Die Entschädigung von Bund und Kantonen für Schäden, die durch geschützte Tierarten verursacht wurden, ist daran gebunden, dass Präventivmassnahmen getroffen wurden. Das geltende Gesetz kennt zwar bereits Entschädigungen, diese sind aber nicht an den präventiven Herdenschutz gebunden. Ziel ist nämlich, dass auch die Landwirte ihre Verantwortung wahrnehmen. Sie sind Teil der Kompromisslösung zwischen den Bedürfnissen des Naturschutzes und jener der Landwirtschaft, damit Menschen und Grossraubtiere, insbesondere der Wolf, überhaupt koexistieren können. Subventionen für…

Weitere Beiträge

Hinterlasse einen Kommentar