Warum Abstimmungen per Post selten einfach sind

von redaktion

Um überfüllten Wahllokalen auszuweichen, greifen Wählerinnen und Wähler – und politische Kampagnen – während der Pandemie zunehmend auf Briefwahlen zurück. Aber die Fälle der Vereinigten Staaten, Polens und der Schweiz zeigen, dass die Einführung und Beibehaltung dieser Art der Stimmabgabe voller möglicher Fallstricke ist. Als wahlberechtigter norwegischer Staatsbürger benötigen Sie für die Teilnahme an einem Urnengang ein Blatt Papier, drei Umschläge und eine gültige Briefmarke. Auf dem weissen Papier notieren Sie Ihre Wahl (Name der Partei, des Kandidaten oder der Kandidatin, Ja oder Nein bei einer Volksabstimmung), kennzeichnen den ersten Umschlag als „Wahlumschlag“, fügen auf dem zweiten Umschlag einige persönliche Angaben (Name, Geburtsdatum, Adresse) hinzu und richten den dritten schliesslich an die Wahlkommission Ihrer Heimatgemeinde. Verpacken Sie die Umschläge ineinander, kleben Sie die Briefmarke auf und bringen Sie sie zur Post – fertig. Die norwegische Art der…

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