Das Konsumverhalten der Schweizer Jugend wandelt sich kontinuierlich. Die allgemeinen globalen Entwicklungen nehmen hier ebenso Einfluss wie die technischen Innovationen. Auch der Zugang zu interessierenden Produkten hat sich deutlich verändert. Im digitalen Zeitalter prägt vor allem Social Media die Informationen und daraus resultierende Interessen. Das Bedürfnis nach Nachhaltigkeit und ökologischen Themen spielt ebenfalls eine Rolle.
Digitalisierung und der Einfluss auf die Einkaufsgewohnheiten
Smartphones und soziale Medien sind mittlerweile die wichtigsten Inspirationsquellen für junge Konsumenten. Unternehmen haben sich längst darauf eingestellt und präsentieren ihre Produkte bei TikTok, YouTube oder Instagram, noch bevor sie überhaupt im offiziellen Handel verfügbar sind. Der Einkauf selbst wird zunehmend über Online-Shops getätigt.
Firmen setzen verstärkt auf personalisierte Einkaufserlebnisse, etwa Produktempfehlungen auf der Basis vorheriger Käufe. Junge Konsumenten haben die Erwartung, jederzeit und überall einkaufen zu können. Zudem werden sie besonders von digitalen Erlebnissen abgeholt, die unterhaltsam sind und dabei interessante Angebote ermöglichen. Influencer werden für das Kaufinteresse immer wichtiger. Sie stellen Produkte vor, empfehlen dabei gezielt und wenden sich intensiv an ein junges Klientel.
Neue Konsumformen und Lifestyle
Individualität und Flexibilität sind zentrale Faktoren beim Konsumverhalten der Schweizer Jugend. Mietservices beispielsweise stehen ebenso hoch im Kurs wie Plattformen für hochwertige Kleidung aus zweiter Hand. Auch Abo-Modelle werden zahlreich genutzt, insbesondere rund um die Themen Musik und Videos.
Nischenangebote mit relevanten Lifestyle-Produkten sind ebenfalls zunehmend von Bedeutung, etwa in Form von vielfältigen ElfLiq Liquids Geschmacksrichtungen für Einweg Vapes. Gerade die Markenidentifikation ist ein wichtiges Kriterium für die Kaufentscheidung junger Menschen.
Für interessante Erlebnisse wird gerne viel Geld ausgegeben. Das können Festivals und Veranstaltungen sein, aber auch andere Varianten der Freizeitgestaltung. Dabei ist es für die meisten wichtig, dass bei allen kostenpflichtigen Ereignissen die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung und neuen Erfahrungen gegeben ist.
Bewusster Konsum und Nachhaltigkeit
Ein kritisches Nachfragen zur Herkunft von Produkten ist ein wichtiger Aspekt für viele junge Menschen in der Schweiz. Das Konsumverhalten wird zunehmend bewusst gestaltet und nicht gedankenlos. Die Nachhaltigkeit von Lieferketten und die verwendeten Materialien gewinnen an Bedeutung. Auch faire Bedingungen bei der Produktion und der Verzicht auf umweltschädigende Verarbeitungsmethoden werden immer wichtiger für eine Kaufentscheidung.
Die Schweizer Jugend interessiert sich für glaubwürdige Nachhaltigkeitsziele und versucht zudem häufiger, ihren Bedarf bewusst zu reduzieren. Gleichzeitig wird gezielt in Produkte investiert, die langlebiger und von höherer Qualität sind.
Trends und Subkulturen im Fokus
Jugendliche Konsumtrends stehen in Zusammenhang mit Subkulturen. So werden Ernährungsgewohnheiten, Kleidungsstile und auch praktizierte Sportarten unmittelbar intensiv beeinflusst von relevanten Personen aus den sozialen Medien und den verschiedenen Online-Communities. Entsprechende Entwicklungen stehen in engem Zusammenhang mit Produkten, die in Form von viralen Videos und damit verbundenen Trends binnen weniger Tage populär werden können und gekauft werden.
Junge Schweizer schätzen darüber hinaus lokale Labels, Nischenprodukte ihrer Social-Media-Vorbilder und Dinge, die soziale Zugehörigkeit ermöglichen. Das Konsumverhalten hängt dabei eng zusammen mit einem persönlichen Mehrwert und individuellen Werten.